
1. Werkangaben
Titel: Jotdoku
Jahr: 2025
Technik: Öl auf Leinwand, auf Holzplatte aufgezogen
Maße: 140 × 140 cm
Werknummer: Jot-HW-25-02
Unikat: ja (Autorreplik möglich)
2. Kurzbeschreibung
Jotdoku ist ein konzeptuelles Kunstwerk an der Schnittstelle von Malerei, System und Spiel.
Es überträgt die Logik eines erweiterten Sudoku-Systems (4×4 / Zahlenraum 1–16) in eine visuelle, universell lesbare Bildsprache.
3. Konzept
Das Werk basiert auf der Struktur eines Sudoku, erweitert von 9 auf 16 Elemente.
Die klassische Zahlenlogik wird jedoch bewusst aufgelöst und durch ein visuelles Zeichensystem ersetzt.
Zahlen werden nicht geschrieben, sondern durch:
- Anordnung
- Wiederholung
- Rotation
codiert.
Dadurch entsteht ein System, das unabhängig von Sprache und Schrift funktioniert.
Jotdoku ist nicht nur ein Bild,
sondern ein System,
das gelesen und gespielt werden kann.
4. Formale Gestaltung
Das Werk ist geprägt von einer reduzierten Formensprache im Kontext von:
- Konkreter Kunst
- Minimalismus
Typische Elemente des Jot-Stils:
- Kreisformen (konzentrisch, dynamisch)
- „Schiefes Viereck“
- Rasterstrukturen
Farbkonzept:
- Primärfarben
- Weiß und Grautöne
Die Reduktion verstärkt:
- die Klarheit des Systems
- die visuelle Lesbarkeit
- die Konzentration auf Struktur und Ordnung
5. Technischer Aufbau
- Ölmalerei auf Leinwand, kaschiert auf Holzplatte
- Kreisstrukturen mit feinem Pinsel in rotierender Bewegung aufgetragen
- Zentrierte Achsenstruktur (horizontal/vertikal)
Spielsteine:
- 4 × 4 cm Holzplättchen (256 Stück)
- mit Leinwand überzogen
- integrierte Magnete
- frei positionierbar auf der Bildfläche
Das Werk ist dadurch variabel und interaktiv.
6. Codierungssystem (Spielprinzip)
Die Zahlen 1–16 werden durch ein visuelles System ersetzt:
- 1–4 → ein blaues Quadrat (Rotation = Bedeutungswechsel)
- 5–8 → zwei Quadrate
- 9–12 → drei Quadrate
- 13–16 → vier Quadrate
Die Orientierung (Drehung um 90°) bestimmt den konkreten Wert.
Ergebnis:
- keine sprachliche Barriere
- keine kulturelle Codierung
- universelle Verständlichkeit
7. Rezeption und Betrachterrolle
Das Werk erschließt sich nicht vollständig auf den ersten Blick.
Der Betrachter:
- erkennt zunächst Ordnung und Struktur
- entdeckt anschließend das zugrunde liegende System
- wird schließlich selbst Teil des Werkes
Das Bild ist nicht statisch – es ist ein Spielfeld möglicher Zustände.
8. Künstlerische Position
Jot arbeitet an der Schnittstelle von:
- Systemen
- Wahrnehmung
- Reduktion
Seine Werke transformieren logische Ordnungen in visuelle Strukturen und untersuchen:
- Wie Bedeutung ohne Sprache entsteht
- Wie Systeme ästhetisch erfahrbar werden
- Wie der Betrachter aktiv eingebunden wird
9. Besonderheiten für Galerien
- Kombination aus Malerei + Objekt + Konzeptkunst
- Interaktive Komponente (hoher Vermittlungswert im Ausstellungsraum)
- Internationale Verständlichkeit (sprachunabhängig)
- Wiedererkennbare, reduzierte Bildsprache
- Anschlussfähig an:
- Konkrete Kunst
- Op Art
- Konzeptkunst
10. Künstlerzitat
„Ich lade den Betrachter nicht nur ein, das Bild zu sehen – sondern das System dahinter zu verstehen.“
11. Künstler-Präsentation bei Events
- Der Künstler Jot bindet das Publikum bei Ausstellungen mit einem direkten Spiel mit ein
- Er nimmt das Publikum in einen Raum der „Sprachlosigkeit“ mit
- Das Publikum wird zur Teilnahme angeleitet und wirkt aktiv mit
- Jotdoku kann zu jedem anderen Event als „Special“ eingebunden werden, Unterhaltung
- Je nach Publikum und Schwierigkeitsgrad variiert die Spieldauer zwischen ca. 30 Minuten und 2-3 Stunden
- Mit einem zusätzlichen, mobilen Jotdoku wirkt das Publikum direkt mit
Preis
(auf Anfrage)
Kontakt
Mailadresse: info@jotart.de