„Der Kuss“ ist ein Werk des Künstlers Jot, das Konkrete Kunst und Minimalismus mit einer narrativen Ebene verbindet. Für Galerien zeigt das Werk exemplarisch Jots eigenständige Formensprache aus geometrischen Elementen, reduzierter Farbigkeit, physischer Schichtung und inhaltlicher Bedeutung.

Titel: Der Kuss
Künstler: Jot
Stil: Konkrete Kunst, Minimalismus
Technik: Öl auf Leinwand, Mixed Media
Jahr: 06/2024
Format: 90 × 60 cm
Werknummer: Jot-HW-24-02
Werkzyklus: 1 – 7
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– Der Kuss von Jot – zum Kunstwerk
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– Raumwirkung & Architektur
Das Werk „Der Kuss“ von Jot verbindet Konkrete Kunst und Minimalismus. Die reduzierte Formensprache aus Linien, Kreisformen und Spiralen entwickelt eine Komposition, in der Bedeutung nicht dargestellt, sondern aus der Beziehung der Elemente erzeugt wird.
Auf den ersten Blick zeigt sich eine klare geometrische Ordnung. Zwei geschwungene Formen, lesbar als X und Y, treten einander gegenüber und erzeugen ein Spannungsfeld zwischen Nähe und Eigenständigkeit. Zwei Spiralen stehen für das Innere der beiden Gegenüber und führen die Bewegung zum Zentrum. Dort verdichtet sich die Komposition in zwei roten Formen zum Kuss.
Erst im Zusammenspiel mit dem Titel entfaltet sich die inhaltliche Ebene. „Der Kuss“ verweist auf den Moment der Annäherung und verdichtet ihn auf seine wesentlichen Zeichen.
Das Werk zeigt keinen abgeschlossenen Zustand, sondern ein Gleichgewicht zwischen Verbindung und Individualität.
Für Galerien steht „Der Kuss“ exemplarisch für die künstlerische Position von Jot: geometrische Reduktion wird mit einer narrativen Ebene verbunden, ohne dass das Werk seine formale Eigenständigkeit verliert. Die wiederkehrenden Stil-Elemente Kreis, Spirale und geometrische Form sowie die physische Schichtung schaffen Wiedererkennbarkeit innerhalb des Gesamtwerks. Gleichzeitig ermöglicht das Narrativ eine unmittelbare Vermittlung an das Ausstellungspublikum.
Die physische Schichtung der Elemente verstärkt diese Wahrnehmung zusätzlich. Nähe und Distanz werden nicht nur visuell, sondern auch materiell erfahrbar.
In Ausstellungen erweitert Jot diese Vermittlung durch die persönliche Einführung in das Werk. Ausgehend von Form, Farbe und Komposition führt der Blick schrittweise zum Narrativ. Dadurch entsteht zwischen Werk, Künstler und Betrachter ein Gespräch, das über die reine Betrachtung hinausgeht.
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